Auf der 25. VDI-/ITAD-Fachkonferenz "Thermische Abfallbehandlung" am 10. und 11. Oktober 2013 in Würzburg sprechen Experten über rechtliche Rahmenbedingungen und anlagentechnische Potenziale in der Abfallverbrennung
Wie können Abfallverbrennungsanlagen ihre Energieeffizienz steigern? Welche technischen Mittel stehen zur Verfügung, um Grenzwerte einzuhalten? Diese und weitere Fragen diskutieren Fachleute auf der 25. VDI-/ITAD-Fachkonferenz „Thermische Abfallbehandlung“ am 10. und 11. Oktober 2013 in Würzburg. Die VDI Wissensforum GmbH führt den etablierten Branchentreff der Abfallverbrenner in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) durch.
Udo Wichert, Präsident des Energieeffizienzverbandes für Wärme, Kälte und KWK e.V. (AGFW) und Sprecher der Geschäftsführung von STEAG Fernwärme, hält zu Beginn der Konferenz einen Vortrag unter dem Titel „Energiewende – Chance zur Neuauflage!?“. Die Auswirkungen neuer rechtlicher Entwicklungen, etwa durch die Industrieemissions-Richtlinie der EU oder die daraus resultierende Überarbeitung der 13. und 17. Bundes-Immissionsschutzverordnungen, stellen einen Schwerpunkt des fachlichen Austauschs dar. Weitere wichtige Themen der Veranstaltung sind der Ausgangszustandsbericht für Boden und Grundwasser sowie die Definition neuer Standards zu der besten verfügbaren Anlagentechnik (BREF).
Die Experten diskutieren Maßnahmen, um bestehende Anlagen umzubauen und zu optimieren. Hierzu zählt unter anderem, wie sich Wertstoffe aus Flugasche und Schlacke gewinnen lassen. Anlagenplaner von Hitachi Zosen Inova und Mehldau & Steinfath Umwelttechnik präsentieren betriebserprobte Strategien, um Rauchgas hinter der Abfallverbrennungsanlage energieeffizient zu reinigen. Betreiber stellen praktisch erprobte Wege vor, um die Effizienz von Anlagen zu erhöhen. Darüber hinaus diskutieren sie, wie die Energiewende die Netzeinspeisung durch Verbrennungsanlagen beeinflusst. Fachliche Leiter der Konferenz sind Ferdinand Kleppmann, Vorsitzender der ITAD, und Michael Theben vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW.
Am Vortag der Konferenz, dem 9. Oktober 2013, findet erstmalig der VDI-/ITAD-Spezialtag „Aufbereitung und Verwertung von MVA-Schlacken – heute und morgen“ statt. Hier können sich Teilnehmer über die Marktsituation und rechtliche Vorgaben bei der Schlackenaufbereitung informieren, bevor sie aktuelle und innovative Verfahren diskutieren. Der Spezialtag thematisiert praxisnah innovative Techniken wie die sensorgestützte Sortierung und die elektrodynamische Fragmentierung.
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