KYOCERA pflanzt „Green Curtains“, um neue japanische Energiesparziele zu erreichen

Blätter-Vorhänge sorgen im Sommer für kühleres Raumklima und helfen, Energieverbrauch zu senken

Pressemeldung der Firma KYOCERA FINECERAMICS GMBH

Der japanische Technologiekonzern Kyocera stattet seine Firmengebäude in ganz Japan mit „Green curtains“ aus. Dies soll dazu beitragen, die Ziele zur Verringerung des Energieverbrauchs in Folge der Abschaltung aller Atomreaktoren nach dem Erdbeben vom März 2011 zu erreichen. Die Blättervorhänge werden an Spalieren über Fenstern und an Außenwänden von Fabriken und Bürogebäuden gepflanzt, um Schutz vor direktem Sonnenlicht und Wärmestrahlung zu bieten. Die grünen Vorhänge senken die Temperatur in den Gebäuden und verringern die Notwendigkeit energieintensive Klimaanlagen während der heißen Sommermonate zu nutzen. In diesem Jahr werden an 28 Unternehmensstandorten in ganz Japan grüne Vorhänge gepflanzt[*1]. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Je nach Region soll der Energieverbrauch zwischen fünf und 15 Prozent[*2] gesenkt werden.

Das „Green Curtain“-Projekt Kyoceras begann 2007 im Werk Okaya, in der japanischen Präfektur Nagano, um Energie einzusparen und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Das Programm kommt mittlerweile auch an anderen Standorten der Kyocera Gruppe in Japan sowie an ausgewählten Kyocera-Standorten weltweit zum Einsatz.

[*1] Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geplante Standorte

[*2] Die Ziele zur Verringerung des Energieverbrauchs sowie Zeiträume und Zeiten variieren, je nach regionalem Stromversorgungsbereich. Diese Zeiträume und Zeiten liegen normalerweise zwischen Anfang Juli bis Mitte September, wochentags von 9 Uhr bis 20 Uhr.



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Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 208 Tochtergesellschaften (1. April 2011) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen, die eine Gesamtleistung von mehr als 1.2 Gigawatt erzeugen. Mit über 66.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Netto-Jahresumsatz von rund 10,83 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch. Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerkes hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 500.000 Euro pro Preiskategorie).


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