Die Kosten für private Photovoltaikanlagen sind kräftig gefallen. Seit 2006 um 68 Prozent. Die günstigen Anlagenpreise schaffen die Basis dafür, selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen. Die Einspeisevergütung für Strom sämtlicher Photovoltaikanlagen-Typen liegen inzwischen deutlich unter dem Netzstrompreis. Deshalb lohnt es sich, Solarstrom direkt zu verbrauchen statt einzuspeisen, und auf diese Weise teure Elektrizität aus der Leitung zu ersetzen.
Endkundenstrompreise von 29 Eurocent pro Kilowattstunde sowie Solarstromerzeugungskosten von etwa zwölf Eurocent machen den Eigenverbrauch besonders für private Haushalte attraktiv. Sie sparen bis zu 60 Prozent im Vergleich zum Strom aus der Steckdose. Auch für Gewerbe- und Industriebetriebe bietet sich der Direktverbrauch an, da die Stromgestehungskosten einer eigenen Photovoltaikanlage je nach Standort bereits bei zehn Eurocent oder darunter liegen können, der durchschnittliche Arbeitspreis für diese Abnehmer inklusive Stromsteuer aber 15 Eurocent pro Kilowattstunde übersteigt.
Der Strukturwandel der Photovoltaikmärkte in Europa wird Gegenstand von zwei Vortragsrunden der Intersolar Europe Conference sein. Das Programm finden Sie hier
Informationen zu weiteren Veranstaltungen bei der Intersolar Europe 2015, die sich mit dem Eigenverbrauch von Solarstrom befassen, gibt es hier.
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