Potenziale aus Klärschlamm nutzen

Die 5. VDI-Fachkonferenz "Klärschlammbehandlung" diskutiert rechtliche Neuerungen für die Klärschlammverwertung sowie moderne Verfahren zur Phosphorrückgewinnung

Pressemeldung der Firma VDI Wissensforum GmbH
Experten diskutieren die neue Klärschlammverordnung auf der 5. VDI-Fachkonferenz "Klärschlammbehandlung". (Bild: VDI Wissensforum GmbH ERZ Entsorgung + Recycling Zürich, Klärwerk Werdhölzli)


Klärschlamm lässt sich auf verschiedene Wege verwerten – entweder stofflich als Grundlage für Phosphatdünger oder energetisch in der Mono- oder Mitverbrennung. Derzeit arbeitet die Bundesregierung an einer Novellierung der Klärschlammverordnung – nach mehr als 20 Jahren. Die 5. VDI-Fachkonferenz „Klärschlammbehandlung“ am 17. und 18. September 2014 in Straubing befasst sich mit der neuen Verordnung und gibt einen Ausblick über neue Entwicklungen in Forschung und Praxis. Konferenzleiter ist Prof. Dr.-Ing. Reiner Numrich von der Universität Paderborn.

Auf der Konferenz erläutert unter anderem Dr. Claus-Gerhard Bergs vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wie sich die Anforderungen des Koalitionsvertrags umsetzen lassen und welche Auswirkungen diese auf die Klärschlammverordnung haben wird. Bergs thematisiert neben der Klärschlammverordnung die Düngemittelverordnung und berücksichtigt die Phosphorrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm.

Unter dem Thema der Mechanischen und Thermischen Verwertung von Klärschlamm berichtet Jörn Franck von Dr. Ermel über zukunftsfähige kleinere Anlagen der thermischen Klärschlammverwertung. Er beschreibt die aktuell verfügbaren Technologien sowie Fallbeispiele fürs Down-scaling. Dr.-Ing. Klaus Scheidig, beratender Ingenieur, diskutiert auf der Konferenz Fragen zur Ressourceneffizienz bei der Klärschlammverwertung mit Bezug zum LAGA-Bericht 2012, in dem Handlungsoptionen zur nachhaltigen Nutzung sekundärer Phosphorreserven bewertet sind. Scheidig diskutiert in seinem Vortrag den Ausstieg aus der Mitverbrennung von Klärschlamm in Zement- und Kraftwerken sowie in anderen Feuerungsanlagen. Zudem bewertet er die Rolle des beabsichtigten Ausstiegs aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung.

Am Vortag der Konferenz, dem 16. September 2014 findet ein Spezialtag zum Thema „Trocknung von Klärschlamm“ statt. Hier lernen die Teilnehmer in kompakter Form die thermischen und solaren Verfahren der Klärschlammtrocknung kennen. Die Seminarleiter Ulrich Jacobs von ESI ECOSystemsInternational und Steffen Ritterbusch von Thermo-System Industrie- & Trocknungstechnik erläutern die Bilanzierung von Trocknungsanlagen. Darüber hinaus zeigen sie, wie sich der Energiebedarf und die Kosten der Wirtschaftlichkeit von Trocknungsanlagen berechnen lassen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Besichtigung der Kläranlage Straubing im Eigenbetrieb der Straubinger Stadtentwässerung und Straßenreinigung am Vortag der Konferenz, dem 16. September 2014. Hier können die Teilnehmer erleben, wie die Stadt Straubing die Abwasserreinigung und -beseitigung durchführt. Darüber hinaus betreibt der Entwässerungsbetrieb eine Co-Fermentationsanlage, um Energie, weit über den eigenen Bedarf hinaus, zu gewinnen.

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