Unabhängigkeit im eigenen Haus – statt nur Wärme auch Strom selbst erzeugen und nutzen

Blockheizkraftwerke (BHKW) werden häufig auch als stromerzeugende Heizungen bezeichnet. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der angebotenen BHKW-Module im Mini-BHKW- und Mikro-BHKW-Bereich deutlich vergrößert.

Pressemeldung der Firma BHKW-Infozentrum GbR
Das Potenzial für einen BHKW-Einsatz in Wohngebäuden ist riesig - ...


Viele kennen Blockheizkraftwerke (BHKW) – also Motoren oder Gasturbinen, die dezentral für ein Gebäude Strom und Wärme bereit stellen – aus Bereichen wie Industrie, Freizeitbäder, Hotels, Krankenhäuser oder Altenheime.

Ein zahlenmäßig weitaus größeres Potenzial schlummert aber angesichts von mehr als 17 Millionen Gebäuden in Deutschland in der Wohnungswirtschaft. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der auf dem Mini-BHKW-Markt angebotenen BHKW-Module deutlich vergrößert. Auch kleinere BHKW-Aggregate, die für einen Einsatz im Einfamilienhaus geeignet sind, werden von vielen BHKW- und Heizkessel-Herstellern inzwischen angeboten.

Die Erschließung in dem Bereich der dezentralen Strom- und Wärmeversorgung von Wohngebäuden geht dennoch äußerst mühsam von statten.

Nach Meinung von Markus Gailfuß, Geschäftsführer des BHKW-Infozentrums Rastatt (http://www.bhkw-infozentrum.de), wagen sich aufgrund der Komplexität und der eher geringen Renditeerwartungen nur sehr wenige Akteure in den Bereich der Strom- und Wärmeversorgung von Mehrfamilienhäusern mit BHKW-Anlagen.

„Wir sind Lichtjahre von einer breiten Marktdurchdringung der Eigenstromerzeugung mittels Blockheizkraftwerke in der Wohnungswirtschaft entfernt“, so Markus Gailfuß. „Die in der Öffentlichkeit dargestellten Beispiele eines BHKW-Einsatzes in Mehrfamilienhäusern sind meist solitäre Einzelprojekte, die mit einem immens hohen administrativen und bürokratischen Aufwand realisiert wurden“.

Dabei müssen die Projektteilnehmer nicht nur in Bezug auf die BHKW-Planung auf dem neuesten Wissensstand sein, sondern auch im Mietrecht, Steuerrecht, Energiewirtschaftsgesetz und KWK-Gesetz über ein umfassendes Wissen verfügen.

Das BHKW-Infozentrum hatte bereits im Rahmen der Novelle des KWK-Gesetzes Ende 2011 auf den „Problemfall Wohngebäude und Nahwärmenetze“ (http://www.bhkw-infozentrum.de/…) hingewiesen.

Im Rahmen der BHKW-Jahreskonferenz „BHKW 2013 – Innovative Technologien und neue Rahmenbedingungen“ am 16./17. April 2013 in Fulda (http://www.bhkw2013.de) wird „BHKW in der Wohnungswirtschaft“ ein zentrales Thema der KWK-Fachkonferenz sein. Dabei sollen auch neue Ansätze diskutiert werden, um einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden.

Aber auch Diskussionen rund um den Erhalt der Eigenstromprivilegierung, stehen im Fokus der BHKW-Jahreskonferenz.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
BHKW-Infozentrum GbR
Rauentaler Straße 22/1
76437 Rastatt
Telefon: +49 (7222) 158-911
Telefax: +49 (7222) 158-913
http://www.bhkw-infozentrum.de

Ansprechpartner:
Markus Gailfuß
Geschäftsführer
+49 (7222) 9686730



Dateianlagen:
    • Das Potenzial für einen BHKW-Einsatz in Wohngebäuden ist riesig - ...
Seit 1999 informiert die BHKW-Infozentrum GbR (www.bhkw-infozentrum.de) auf zahlreichen Webseiten sowie in Fachzeitschriften über neue Technologien im Bereich alternativer und regenerativer Energieerzeugung mittels Blockheizkraftwerken (BHKW). Außerdem werden die Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für BHKW-Anlagen und Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erläutert. Nahezu wöchentlich werden über den derzeit größten internetbasierten BHKW-Newsletter mehr als 12.000 Abonnenten kostenlos informiert (www.bhkw-infozentrum.de/service/newsletter.html) und tagesaktuelle Meldungen auf Facebook (www.facebook.com/bhkw.infozentrum) und auf Twitter (www.twitter.com/bhkwinfozentrum) gepostet. Am 16./17. April 2013 findet die 11. BHKW-Jahreskonferenz "BHKW 2013 - Innovative Technologien und neue Rahmenbedingungen" in Fulda statt (www.bhkw2013.de).


Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.