Weiterentwickelte Vorschläge des B.KWK zum KWKG 2015

Förderung der KWK rückt wieder in den Vordergrund / Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung positioniert sich in der aktuellen Diskussion zur Energiewende

Pressemeldung der Firma Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)
B.KWK entwickelt Vorschläge zum KWKG weiter (Bild: motorische BHKW-Anlage mit 250 kW / Quelle: BHKW-Infozentrum)


Aufgrund der aktuellen Diskussionen zur Energiewende unter Berücksichtigung der von der überwiegenden Mehrzahl der Akteure in der Energiebranche geäußerten Forderungen hat der B.KWK auf Grundlage seines Positionspapiers vom April seine Vorschläge zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG 2015) weiterentwickelt.

Der B.KWK unterstützt die von der überwiegenden Mehrzahl der Akteure in der Energiebranche mitgetragene Forderung nach einer Förderung für KWK-Bestandsanlagen für den in die Netze der Allgemeinen Versorgung eingespeisten Strom aus einem gesonderten Fördertopf.

Der B.KWK tritt ein für die Beibehaltung des Ausbauzieles für KWK-Anlagen zu einem Stromanteil der KWK an der Nettostromerzeugung von 25 % (entsprechend rund 150 TWh/a).

Der B.KWK fordert auch die weitere Förderung von Neubau, Modernisierung und Nachrüstung von KWK-Anlagen in Höhe der Fördersätze des KWKG 2012 für eigengenutzten Strom und mit leicht erhöhten Fördersätzen für nicht eigengenutzten Strom.

Weiter macht der B.KWK deutlich, dass eine Umrüstung alter Steinkohle-KWK-Kraftwerksblöcke auf Erdgas, wie vom BMWi vorgeschlagen, mehr als fraglich ist aus Gründen der unterschiedlichen Brennstoffkosten. Außerdem sollte der uneingeschränkt weiter zu fördernde Neubau von Gas-KWK-Anlagen im neuen Strommarktdesign gerade Kondensationsstrom aus Stein- und Braunkohle-Kondensationskraftwerken ersetzen. Nur so wird eine signifikante Kohlendioxid -Einsparung bewirkt und nicht durch Umrüstung.

Außerdem weist der B.KWK hin auf die noch immer von der Bundesregierung ignorierten ökonomischen und ökologischen Chancen des Wärmemarktes in der Energiewende. Die KWK stellt Wärme und Strom aufgrund der gekoppelten Erzeugung mit maximaler Energieeffizienz und Kohlendioxid-Einsparung bereit.

Das Dokument mit den Vorschlägen des B.KWK zur KWKG-Novelle kann auf der Internetseite des B.KWK (http://www.bkwk.de) heruntergeladen werden.



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Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) ist ein breites gesellschaftliches Bündnis von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, u. a. KWK-Anlagenherstellern und -Betreibern sowie Energiedienstleistern. Unabhängig von der Art und Größe der Anlagen, vom Einsatzbereich und vom verwendeten Energieträger, setzt sich der B.KWK (http://www.bkwk.de) für die Förderung des technischen Organisationsprinzips der Kraft-Wärme-Kopplung ein. Ziel ist dabei die Effizienzsteigerung bei der Energieumwandlung durch eine umweltfreundliche, gekoppelte Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte. Der Verband wurde 2001 gegründet und zählt derzeit gut 600 Mitglieder.


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